Von England bis Indien: AHF-Schüler/-innen berichteten über Auslandserfahrungen

Warum nicht einmal ein anderes Land kennenlernen und zum Beginn der Oberstufenzeit den Horizont tüchtig erweitern? Die Möglichkeit, welche die August-Hermann-Francke-Schule ihren Zehntklässlern/-innen bietet, ergriffen gut 20 Mädchen und Jungen. Nun präsentierten sie Eltern, Mitschülern/-innen und Lehrern ihre Erfahrungen des Sommers 2014.

Der von Lisa Schmidt und Tim Auner unterhaltsam moderierte Abend bot einen bunten Überblick zu verschiedensten Einsatzgebieten und führte die Zuschauer über mehrere Kontinente. Während ein Jugendlicher in Indien Englischunterricht erteilen und die Ausrichtung des Nationalfeiertages erleben konnte, besuchte sein Mitschüler eine High School (Oberschule) in Neuseeland und konnte beruhigt feststellen, dass er im Stoff mithalten und sich im fremdsprachlichen Unterricht erfolgreich beteiligen konnte. Zehn Jugendliche hatten die USA als Reiseziel gewählt und waren nicht enttäuscht vom „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“. Sie berichteten von Mitarbeit auf einer Ranch und dem Besuch einer Sprachschule. Im Auslandsaufenthalt geknüpfte Kontakte pflegen sie weiterhin, da sie die Gemeinschaft einfach „klasse“ fanden. Im Nachbarland Kanada hatten Schülerinnen als Kurzzeit-Au-pair Kinder betreut, und ein Schüler hatte im Vorfeld Kontakte zu einer Universität im Libanon aufgenommen, wo er mitarbeiten und beeindruckende Gastfreundschaft erleben konnte. Weitere präsentierte Länder waren Russland und Großbritannien sowie Frankreich, wo eine Schülerin an Aktionen des deutsch-französischen Partnerschaftsvereins des Gastortes teilnehmen konnte.

Neben verbesserter Sprachkompetenz waren die meisten Schüler/-innen von dem gewachsenen Verständnis für andere Kulturen und Lebensweisen angetan, was in der Aussage einer Schülerin gipfelte: „Der Auslandsaufenthalt war die beste Zeit meines Lebens!“

Die nicht ins Ausland verreisten Jugendlichen hatten die von der Schule gewährte Freistellung genutzt, um Praktika zu absolvieren. Auch ihre Berichte interessierten das Publikum, führten sie doch in so unterschiedliche Bereiche wie Veterinärklinik, Orthopädietechnik, Kostümschneiderei im Stadttheater, Zeitung, Bank und Autohaus.

Da der Auslandsaufenthalt zum pädagogischen Konzept der gymnasialen Oberstufe unserer Schule gehört, waren besonders die Schüler/-innen der aktuellen Klassen 9 und 10 neugierig auf zusätzliche Informationen. Ermutigt von den positiven Berichten nutzten sie den Ausklang des Abends bei internationalen Gebäckspezialitäten zu Gesprächen und zur Information darüber, welche Kosten für sie zu erwarten sind, wie ein Kontakt zum Wunschland aufgebaut werden kann und welche Tätigkeiten für Schüler/-innen lohnenswert sind.

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